Berichterstattung zur TTIP-Veranstaltung war unausgewogen und einseitig

Wer am vergangenen Samstag die Veranstaltung gg. das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) besucht hat, kann die Berichterstattung so nicht hinnehmen. Mehr als die Hälfte des Berichtes beschäftigte sich mit der SPD-Position, die als uneinheitlich und unglaubwürdig dargestellt wurde. Kein Wort verliert der Berichterstatter aber geäußerte Kritik an der Abwesenheit anderer Parteien bzw. daran, dass diese zu keiner Stellungnahme bereit waren. Auch die Absage der Stadtspitze, ein Grußwort zu sprechen, wird nicht erwähnt. Einzig und allein die SPD wird mit Kritik überzogen. Sieht so ausgewogener Journalismus aus? Weiterlesen

Doris Reinecke nimmt Stadtratsmandat nicht an

In der Vorstandssitzung am Montag nach der Kommunalwahl hat die Oberbürgermeisterkandidatin der Schwabacher SPD, Doris Reinecke, dem Vorstand erklärt, dass sie ihr Stadtratsmandat nicht annehmen wird. Dies hat sie bereits dem Wahlleiter mitgeteilt. „Mir ist es offenbar nicht gelungen, meiner Spitzenposition und den mir selbst gesetzten Zielen gerecht zu werden und ich ziehe deshalb die Konsequenzen. Gleichzeitig danke ich insbesondere Helga Schmitt-Bussinger und auch der SPD für ihr Vertrauen und ihr Engagement im Wahlkampf“, so Doris Reinecke. Die Vorsitzende der SPD Schwabach, Helga Schmitt-Bussinger bedauert diesen Schritt: „Ich hätte sehr gerne mit Doris Reinecke weiter im Stadtrat zusammengearbeitet. Auch weil ihr Engagement und ihre inhaltlichen Akzente, die sie im Wahlkampf gesetzt hat sehr gut waren. Ich freue mich, dass sie aber weiter im Vorstand der SPD Schwabach mitarbeitet.“

Der Vorstand war sich darin einig, dass Doris Reinecke und die Kandidatinnen und Kandidaten einen guten, inhaltlich kompetenten und ansprechenden Wahlkampf geführt haben. Das Wahlergebnis spiegle leider dieses Engagement, auch der anderen Ehrenamtlichen, nicht wider. Die SPD Schwabach habe ihre Wählerinnen und Wähler nicht so mobilisieren können, wie dies für ein besseres Ergebnis nötig gewesen wäre. Zudem bestätigte sich hier die Regel, dass ein gutes Wahlergebnis des Oberbürgermeisters auch ein gutes Ergebnis für die Stadtratsfraktion nach sich zieht. Der Vorstand richtet nun seinen Blick nach vorne und wird sich weiterhin um wichtige Themen der Stadt kümmern, wie beispielsweise das Alte DG oder den Erhalt der Schule in Penzendorf.