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Michael Arnold neuer Vorsitzender der SPD-Sektion Eichwasen/Schwabach-Nordwest

ALTERNATIVTEXTMichael Arnold wurde auf der Mitgliederversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden der SPD-Sektion Eichwasen/Schwabach-Nordwest gewählt. Er folgt damit auf Martin Sauer, der dieses Amt seit 1995 inne hatte. Das „Urgestein“ der EichwasenSPD Walter Arnold dankte im Namen der Sektion dem scheidenden Vorsitzenden für fast 15 Jahre engagierte Arbeit für die SPD im Nordwesten.

Als Stellvertretender Vorsitzender und vor allem als Stadtrat wird sich Martin Sauer aber weiter für „seinen“ Stadtteil einsetzen. „Bei den von der EichwasenSPD schon lange geforderten Verkehrsprojekten tut sich was: Im Rahmen der Erschließung des neuen Wohngebiets wird in diesem Jahr der Fußweg Auf der Reit zumindest provisorisch gebaut. Beim Thema Fußgängerüberweg am Krankenhaus bleiben wir dran, der ist dringend erforderlich“ so Sauer. Zur weiteren Stellvertreterin wurde Isabella Bula gewählt. Beisitzer sind künftig Doris Bohle, Birger Bohle, Dieter Freydank und Walter Arnold.

Architekt Jürgen Lemke, für die SPD im Stadtrat und im Sektionsbereich wohnend, informierte über die weiteren bevorstehenden Veränderungen dieses Jahr im ehemaligen Kasernengelände: Die Betonplatten (derzeit noch von Fahrschulen genutzt) werden aufgerissen und dort sowie in den ehemaligen Stallungen am neuen Quartiersplatz entsteht ein neues attraktives Wohngebiet.

Der neue Vorsitzende nennt wichtige Themen die der SPD-Sektion am Herzen liegen: Die Situation von Jugendlichen im Eichwasen, der Busverkehr zum Eichwasen und die Verbesserung der Nahversorgung im Stadtteil. Stadtkämmerer Richard Schwager berichtete über die bislang erfolglosen Bemühungen zur Ansiedlung eines Supermarktes. Die SPD hält weiterhin einen Vollsortimenter-Supermarkt im Norden Schwabachs für erforderlich. Im Bereich Nasbach/Kreuzung Nürnberger Str./Pointgraben sieht man mögliche attraktive Standorte.„Eine gute Nahversorgung, die Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr und Naherholungsgebiete sind entscheidende Kriterien für die Attraktivität einer kleineren Stadt wie Schwabach, wenn es darum geht, die Einwohnerzahl auch durch Zuzüge zu halten“, meinte Michael Arnold dazu. “Wir sind vor kurzem nach Schwabach gezogen, gerade weil wir die Stadt attraktiv fanden nach einem Vergleich der möglichen Wohnorte im Großraum Nürnberg. Von der Anbindung mit dem Bus nach Nürnberg und vor allem zum Bahnhof sind wir aber enttäuscht“ wandte die neue Beisitzerin Doris Bohle ein.Nun ist aber im Zuge von Einsparungen die Rede davon, dass Buslinien reduziert oder gar eingestellt werden sollen. „Wir müssen unbedingt vermeiden dass der öffentliche Nahverkehr in Schwabach sein Angebot reduziert. Das ist für die immer mehr Älteren die kein Auto haben unzumutbar und macht es für die anderen immer unattraktiver, aufs Auto zu verzichten“, so die stellvertretende Sektionsvorsitzende Isabella Bula, die seit kurzem auch Mitglied des Schwabacher Seniorenrates ist.Der Gewerbeverein hatte kürzlich eine Idee von SPD-Stadtrat Gerhard Brunner aufgegriffen, längerfristig eine Art zweiten Stadtpark im Norden entstehen zu lassen. Dafür will sich die SPD-Sektion einsetzen. Ein Landschaftspark im Bereich der Weiher und des Tales Richtung Limbach könnte die Wohngebiete im Eichwasen, im O’Brien Park, im Hochgericht und in Limbach attraktiv miteinander und mit den Waldgebieten im Westen verbinden.

 

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